1. Klasse Ost: Gleisdorf B – Pinggau-Friedberg

Unser Spiellokal kann wegen einer Veranstaltung nicht genutzt werden. Daher wird die gemeinsame Heimrunde im neuen BFI gespielt.
Unsere Gegner sind auf den ersten drei Brettern gleichwertig. Zusätzlich kommen noch drei Jugendspieler. Und ich beneide sie, um diesen Nachwuchs.

Zum Spielverlauf:
Brett 1: Schranz Martin (1811) – Korn Johann (1806)
Martin spielt von Anfang an auf Sieg. Dafür riskiert er auch viel. Der Gegner findet aber nicht immer die stärksten Gegenzüge. Am Ende führt das aktive Spiel doch zu einem ganzen Punkt. 1:0

Brett 2: Steinacher Hermann (1755) – Flitsch Günther (1791) 
Günther lehnt ein sehr frühes Remisangebot des Gegners ab. Er nutzt das passive Spiel seines Gegner und startet zum Angriff. Sein Gegner benötigt zu viel Zeit für die Abwehr. In Zeitnot verliert er erst die Qualität und danach eine Figur und gibt auf. 0:1

Brett 3:  Amtmann Franz (1681) – Lechner Gernot (1685)
Ich nutze in der Eröffnung eine Unachtsamkeit meines Gegners. Der schnelle Angriff öffnet den König und zwingt ihn zu einem Zug – Rochade nicht mehr möglich. Jetzt will ich ein schnelles Ende erzwingen. Der Angriff führt aber nicht zum gewünschten Matt. Und jetzt rächt es sich, dass ich meine Verteidigung vergessen habe. Wir spielen zwar noch 30 Züge, die Niederlage kann ich aber nicht verhindern. 0:1

Brett 4: Ellmer Lukas (1415) – Majkovki Sarah (1600)
Sarah nutzt einen zu schnellen Bauernansturm und macht daraus eine Schwäche. Der Bauer fehlt dem König bei der Verteidigung! Sarah nutzt das zu einem Gegenangriff. Der Gegner kann zwar ein schnelles Matt verhindern, verliert aber zentrale Bauern. Der Sieg ist danach nur eine Frage der Zeit. 0:1

Brett 5: König Josef (1415) – Schmidt Harald (1246)
Nach einer guten Eröffnung geht es für Josef mit leichtem Vorteil ins Mittelspiel. Er sieht und spielt eine Springergabel – Dame oder Turm. Das bringt den Sieg! Aber leider für den Gegner! Die Dame kann sich mit einem Schach retten und zusätzlich den angreifenden Springer bedrohen. Mit einer Figur weniger gibt Josef resigniert auf. 0:1

Brett 6: Böheim Paul (1130) – Kulmer Manuel (1293)
Manuel spielt wieder sehr vorsichtig und hofft auf einen Fehler des Gegners. Sein junger Gegner spielt aber sehr gut, macht keine groben Fehler. So kommt es zu zu einem ausgeglichenen Endspiel, das keiner gewinnen kann ½:½

Trotz meiner verpatzten Partie ein Sieg! 3½:2½!
Danke liebe Mannschaftskollegen!

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