Kreisliga Süd: Leibnitz – Gleisdorf

Nach dem Auftaktsieg gegen Feldbach-Kirchberg reisten wir dieses Mal per Bus nach Leibnitz.

Ich war hochmotiviert und freute mich auf meinen ersten Einsatz in der Schachsaison 2017/18. Jedoch bereits um 15:00 lautete der Zwischenstand 1:1, da mir gegenüber kein Spieler Platz nahm und das Jugendbrett auf unserer Seite leer blieb.
Beim Ausfüllen des Spielberichts nahm ich im Spielsaal an einem Tisch Platz und trat in ein vermeintliches Fleischlaberl, dass sich als Hundekot entpuppte. Nach dieser „Aktion“ entschied ich zu telefonieren und fand jemanden, der mich abholte (Danke, Isa). Daher endet diese Berichterstattung über die Partien um 17:00.
Die Mannschaft aus Leibnitz ist die kompakteste bezogen auf die Standardabweichung um den Elo-Durchschnitt: Die Differenz zwischen Brettspieler 1 und 6 waren nur 154 Elo-Punkte.

Brett 1: Alexander Schriebl (2071) – Tamas Horvath (2360)
Tamas stand bereits optisch besser und hatte mit Schwarz eine mobile Bauernmehrheit am Damenflügel. Endergebnis 0:1

Brett 2: Thomas Manhardt (2216) – Thomas Matosec (2046)
Thomas spielte eine vertraute Eröffnung bei der sein weißer König auf dem Feld d1 und in Folge auf c2 zu stehen kam. Mir erschien als könnte man die Jagdsaison auf seinen König schneller organisieren als auf den gegnerischen. Endergebnis Remis

Brett 3: Leo Weiss (2074) – Thomas Sonnberger (2106)
Sonny motivierte den weißspielenden Gegner zu einem Springer-Opfer gegen 2 Bauern. Es folgte ein weiteres Bauernopfer, um eventuell Vorteil aus dem Entwicklungsvorsprung zu erlangen. Ich konnte jedoch in der Stellung von Sonny keine Schwächen ausmachen. Endergebnis 0:1

Brett 4: Michael Missethan (2026) – Heinz Kratschmer (2031)
Mikeys Stellung war nach Sonnys die zweitstärkste vor meinem Verlassen. Ein solider Mehrbauer und ein weißes verbundenes Freibauernpaar am Damenflügel. In späterer Folge muss irgendetwas schiefgelaufen sein. Endergebnis 0:1

Brett 5: Gerhard Kubik (1970) – Walter Ebner (2067)
Walter hatte nach der Eröffnung eine kompakte schwarze Stellung erreicht. Sein Gegner hatte die Möglichkeit für einen Königs- und einen Minoritätsangriff am Damenflügel. Anscheinend führte keiner zum Ziel oder wurde mit zu wenig Nachdruck durchgeführt. Endergebnis 0:1

Brett 6: Martin Walzl (2048) – Anton Krasser (1917)
Martin wählte mit Weiß eine ruhige Eröffnung, welche im Mittelspiel ihre Zähne zeigte. Nach 2 Stunden hatte Martin mittelkleine Stellungvorteile. Mein Tipp wäre 1:0, doch lautete das Endergebnis Remis.

Gesamtscore 5:3 für Gleisdorf.

Schwarzspieler blieben an diesem Nachmittag ungeschlagen und konnten 4 Siege verbuchen.

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