Kreisliga Süd: Bärnbach – Gleisdorf

In der dritten Runde musste unser Team, welches mit zwei Siegen gut in die Saison gestartet ist, die Reise nach Bärnbach antreten. Die Weststeirer waren als Mitfavorit auf den Titel in die Saison gegangen, kassierten zum Auftakt aber bereits zwei Niederlagen. Trotz dieser ungleichen Vorzeichen entwickelte sich ein äußerst enges Match.

Brett 1: Markus Goessler (2165) – Tamas Horvath (2360)
Tamas tat sich gegen einen gut vorbereiteten Gegner schwer und konnte sich nie einen wirklichen Vorteil erspielen. In einer komplizierten, unklaren Stellung forcierte schließlich der Weiße ein Dauerschach. ½:½

Brett 2: Maximilian Ofner (2164) – Klaus Nickl (2037)
Nach einer guten Eröffnung sicherte sich Maxi einen Mehrbauern. Danach geriet er jedoch mit schwindender Bedenkzeit immer mehr unter Druck. Nach einem Qualitätsopfer seines Gegenübers musste er gehörig kämpfen, um schließlich im Endspiel noch einen halben Punkt zu erzielen. ½:½

Brett 3: Friedrich Steininger (2038) – Thomas Sonnberger (2106)
Unser Captain zeigte sich weiter gut in Form. In der Eröffnung gab er Turm und Bauer für zwei Leichtfiguren und übernahm danach die Initiative. Nach einer Ungenauigkeit konnte sein Kontrahent die Stellung jedoch verkomplizieren, sodass der Ausgang unklar schien. Schließlich gelang es Sonny jedoch in ein Endspiel L+L+3B vs. T+4B abzuwickeln. In diesem zeigte er eindrucksvoll die Stärke des Läuferpaars und feierte somit den dritten Sieg im dritten Spiel. 0:1

Brett 4: Michael Missethan (2026) – Gerhard Brunner (1913)
Mein Gegenüber überließ mir von Anfang an die Initiative, sodass ich nach der Eröffnung positionellen Vorteil erzielen konnte. Schließlich verwertete ich diesen mit einem Figurengewinn zum Sieg. 1:0

Brett 5: Daniel Taucher (1873) – Walter Ebner (2067)
Walter musste gegen seinen Angstgegner antreten, dies zudem noch mit den schwarzen Steinen. In einem ausgeglichenen Mittelspiel lehnte er ein Remisangebot ab und spielte auf Sieg. Dies ging jedoch leider nach hinten los und so musste er sich im Endspiel seinem Kontrahenten beugen. 1:0

Brett 6: Martin Walzl (2048) – David Schernthaner (1808)
Dass der aufstrebende junge Bärnbacher ein unangenehmer Gegner ist, musste der Berichteschreiber bereits im Frühjahr erfahren. Auch Martin erging es nicht viel besser und so landete er in einem schlechteren Läuferendspiel. Hier verteidigte er sich jedoch gekonnt und steuerte somit einen halben Punkt bei. ½:½

Brett 7: Christian Strohmeier (1848) – Haris Mujacic (1949)
Unser Gastspieler startete gut und erreichte eine vielversprechende Stellung. Danach riss jedoch ein wenig der Faden und er landete in einem Endspiel mit Minusbauern. In diesem unternahm der Weiße jedoch nur sehr zaghafte Gewinnversuche, sodass eine Punkteteilung die logische Folge war. ½:½

Brett 8: -K- – Rudolf Krois (1640)
Erneut scheiterten wir an der Besetzung des Jugendbretts. 0K-1K

Zusammengezählt ergab dies ein 4:4 Unentschieden. Bei Betrachtung der Partien darf dieser Punkt als ein gewonnener gewertet werden, da im Laufe des Matches eine Niederlage durchaus wahrscheinlich schien. Damit rutschten wir in der Tabelle auf den 4. Zwischenrang ab, jedoch ist der Rückstand auf die Spitze nur sehr knapp.

Bedanken möchte ich mich noch bei unserem Mannschaftsführer Sonny, der den Mannschaftsbus zielsicher nach Bärnbach und wieder retour lenkte.

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