1. Klasse Ost: Söchau B – Gleisdorf B

Diesmal müssen wir gegen die Söchauer „Meisteranwärter“ antreten. Meine Mannschaft ist nur Außenseiter – will sich aber so teuer als möglich verkaufen. Erst am Samstag erfahren sie, dass sie nach Breitenfeld müssen und für mich David einspringt.

Spielverlauf:

Brett 1: Sepetavc Walter (1831) – Schranz Martin (1811)
Martin will unbedingt auch diesen starken Gegner besiegen. Sein Angriff ist übermotiviert – die Figuren ein bisserl planlos. Da kommt auch schon der Gegenschlag! Um sich durch Rochade zu retten, muss er einen Bauer opfern. Von da an geht es nur noch abwärts. Ein forciertes Matt übersieht sein Gegner. Er will nach Abtausch in einem Damenendspiel mit Mehrbauer sicher gewinnen. Plötzlich ergibt sich eine Chance auf Dauerschach und Martin nimmt das Remisangebot gerne an. ½:½

Brett 2: Flitsch Günther (1791) – Schellnast Oskar (1843)
Hier wird anders als auf Brett 1 eine sehr vorsichtige Partie gespielt. Keiner will unnötiges Risiko eingehen. Und da Beide sehr gute Spieler sind, kommt es auch hier zu einer Punkteteilung. ½:½

Brett 3: Paulitsch Karl (1755) – Klasinc Kristjan (1698)
Nach einer soliden Eröffnung kann Karl mit einem Leichtfigurenabtausch die g-Linie öffnen! Was wie das Ende für Kristjan aussieht, entpuppt sich als große Chance. Die Türme verdoppeln sich hier gegen die gegnerische Königsstellung. Plötzlich ist er der aktive Spieler. So kann er sich zwei Bauern Vorteil herausspielen. In Zeitnot übersieht sein Gegner eine Springergabel mit Damenverlust, er gibt auf. 0:1

Brett 4: Majkovski Sarah (1600) – Ackerl Josef (1651)
Sarah kommt ausnahmsweise fünf Minuten zu spät. Dafür aber lässt sie keine Zweifel aufkommen, wer hier den Sieg will. Sie spielt eine souveräne Partie. Mit einem Mehrbauer kommt sie ins Endspiel. Und auch hier zeigt sie ihre Stärke. Eine Partie ohne Fehler – das verdient einfach einen Punkt. 1:0

Brett 5: Tröster Franz (1741) – König Josef (1415)
Josef kann die Partie lange ausgeglichen halten. Erst im Endspiel überlässt er seinem Gegner die Aktivität. Er will nur das Remis halten. So kann Franz seinen König als Kampffigur am Damenflügel nutzen. So kann er einen Bauer umwandeln und gewinnen. 1:0

Brett 6: Mayer David (1192) – Wagner Harald (1731)
Hier konnte David nur auf das Wunder „David gegen Goliath (Harry)“ hoffen. Sein Gegner ist aber einfach zu stark und lässt keine Wunder zu. Nach einem kurzen Spiel ist David verloren. 0:1

Ich möchte meiner Mannschaft zu diesem 3:3 gratulieren – einfach spitze!

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