1. Klasse Ost: Gleisdorf A – Pinggau/Friedberg

Am 6. 10. 2017 stand das Heimspiel gegen Pinggau/Friedberg am Programm. Nach den Ergebnissen der 1. Runde erwarteten wir uns doch einen deutlichen Sieg. Aber unsere Gäste waren wesentlich stärker aufgestellt als zuvor und präsentierten sich optimistisch.

Vor der Begegnung hatte der Verfasser des Berichtes noch verkündet, die „lange Nacht der Museen zu besuchen“. Doch alt schauten bald die Partien aus Gleisdorfer Sicht aus. Unsere Gäste führten rasch mit 1 : 3 Punkten.

Brett 1 Haris Mujacic (KG) (1949) – Alexander Gaal (1906)      1 : 0
Haris’ Gegner agierte in der Eröffnung etwas passiv. Beide Spieler rochierten kurz. Nachdem der Friedberger das Zentrum geschlossen hielt und versuchte ein unkoordiniertes Gegenspiel am Damenflügel zu initiieren, konterte unser Gastspieler souverän und siegt sicher.

Brett 2: Marcell Borhy (A) (1764) – Felix Bloder (1852)      1 : 0
Auf diesem Brett präsentierte Friedberg einen talentierten Jugendlichen aus Ungarn. Der sicherlich in der Eröffnung sehr geschulte 12-Jährige zeigte viel Talent und nahm Felix ordentlich in die Zange und siegte bald.

Brett 3: Werner Sailer (1827) – Johann Korn (1806)      ½ : ½ 
Obwohl der Mannschaftsführer meinte, dass das Korn im Herbst gedroschen werden soll, gab es nach einfachen Abtasten einen Generalabtausch, wobei nur Turm und Läufer übrig blieben und einige Möglichkeiten zur Zugwiederholung bestanden. Das Remisangebot seines Gegners überlegte Werner lange, willigte aber ein.

Brett 4: Steinacher Hermann (1755) – Wolfgang Wagenleitner (1805)      ½ : ½
Wolfgang opferte wieder einen Bauern und setzte mit Tempo nach. Leider war die Fortsetzung nicht so genau, sodass die Partie verflachte und Remis endete.

Brett 5: Ferdinand Krispel (1698) – Gernot Lechner (1685)      1 : 0
Im Königsinder entwickelte Ferdl etwas Druck. Da sein Gegner die e-Linie öffnen wollte, nahm dieser einen Doppelbauern in Kauf, der dann verloren ging. Schließlich konnte Ferdl die Damen abtauschen. Dann war der Vormarsch der Bauern nicht zu stoppen und sein Gegner gab auf.

Brett 6: Manuel Schneider (1593) – Claus Schwarz (1513)      1 : 0
Ich erwischte eine Eröffnung, die ich durch zahlreiche Blitzpartien mit Freund Werner eigentlich recht gut kennen sollte. Trotzdem entwickelte mein Gegner mächtigen Druck. Einige Attacken konnte ich abwehren, doch schließlich stellte ich einen ganzen Turm ein.
Schade, das Bauernendspiel hätte nach einigen Analysen gut für mich enden können.

Schließlich erreichten wir etwas glücklich ein 3 : 3 Unentschieden. Wir sind nun zwar auf Platz 3 in der Tabelle zurückgefallen, aber auch Titelfavorit Söchau musste Haare lassen und unterlag in Fürstenfeld. Es wird sicherlich noch eine spannende Meisterschaft.

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