Steirischer Cup: Bärnbach – Gleisdorf

Im Viertelfinale des Steirischen Cups stand für unsere Mannschaft das Auswärtsspiel in Bärnbach auf dem Programm. Mit etwa 200 Elo mehr im Durchschnitt gingen wir als klarer Favorit in die Begegnung, benötigten daher aber auch einen Mannschaftssieg für den Aufstieg ins Halbfinale.

Zu Beginn schien die Begegnung den erhofften Verlauf zu nehmen. Thomas Manhardt gewann am Spitzenbrett gegen Friedrich Steininger bereits in der Eröffnung einen Bauern. Auf Brett 2 setzte Fred Wegerer seinen Gegenüber Gerhard Brunner stark unter Druck. Dahinter erspielte sich auch Walter Ebner im Duell mit Daniel Taucher einen Vorteil. Einzig ich kam gegen den Jugendspieler David Schernthaner leicht schlechter aus der Eröffnung.

Mit einem taktischen Schlag sicherte sich danach Fred eine Qualität und wenig später den ganzen Punkt. Daraufhin ließ Thomas die Vorschicht walten und tauschte in ein ungleichfärbiges Läuferndspiel ab, indem er relativ rasch seine Gewinnversuche einstellen musste.

Wir benötigten also noch einen Punkt für den Aufstieg. Da ich in einem Leichtfigurenendspiel mit Minusbauern auf scheinbar verlorenem Posten stand, ruhten unsere Hoffnungen auf Walter, welcher ein Endspiel mit Turm und Läufer sowie 3 gegen 2 Bauern am Brett hatte. Angesichts des Spielstands probierte er alles um die Partien zu seinen Gunsten zu entscheiden. Jedoch unterlief ihm dabei leider ein schwerer Fehler, wodurch er eine Figur und daraufhin die Partie verlor. Die Tatsache, dass ich meine Partie nach einigen Ungenauigkeiten meines Gegenübers wenig später noch in den Remishafen retten konnte, änderte leider nichts mehr am Ausscheiden unseres Teams.

Einmal mehr bewahrheitete sich also, dass im Cup eigene Gesetze gelten.

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