1. Klasse Ost, Gleisdorf A: Saisonauftakt

Als Mannschaftsführer der Mannschaft Gleisdorf A darf ich über die ersten drei Runden für meine Mannschaft berichten.

In der 1. Runde kam es ja zum obligaten Derby gegen die B-Mannschaft. Diese Begegnung konnten wir „en passant“ absolvieren und verloren knapp.

Mit schon mehr Kampfgeist ging es in der Heimpartie gegen Vorau zu. Eine harte Auseinandersetzung war zu erwarten, stecken in der Jogllandmannschaft ja sehr starke Spieler. Allen voran der ungarische FM Pergel. Felix war der auserwählte Kontrahent und schlug sich tapfer und unterlag erst nach einigen Stunden harter Gegenwehr. Mit Daniel Frosch hat unser Verein nun „das Schach spielende Frosch-Trio“ vereint. In der ersten Partie für Gleisdorf zeigte Daniel sein schachspielerisches Können (er gewann ja auch das B-Turnier in Weiz mit 100%!) und ließ Routinier Nicolae Spataroiu keine Chance und siegte mit viel Spielwitz. Daniels stets gute Laune und sein positives Charisma sind eine echte Bereicherung für unser Team. Ferdl hatte mit Stefan Rechberger ebenfalls hart zu kämpfen und erreichte eine Punkteteilung. Meine Leistung gegen Otto Seebacher war „zweigeteilt“. Als Nachziehender konnte ich gut aus der Eröffnung kommen und brachte meinen b-Bauern sogar auf die 2. Reihe (gedeckt). Leider kämpfte ich mit Fortdauer der Partie an Konditionsschwächen (eine Woche harter Arbeit war nicht zu übersehen) und ich übersah eine Mattkombination meines Gegners. Die Partien auf den Brettern 5 und 6 von Josef König und David Mayer waren hart umkämpft und gingen verdient an unsere Mannschaft. Somit war ein überraschender und knapper Sieg eingefahren.

In der 3. Runde spielten wir am 5.11. in St. Stefan gegen Feldbach A. Vorerst sah es aus, als ob wir mit einer spielstarken Mannschaft antreten könnten (schließlich war es das auch). Aber die Umstände waren etwas schwierig. Tatsache war, dass wir mit Robert Trummer und Felix Bloder unsere elostärksten Spieler an die Landesligamannschaft abtreten durften. Ersatz konnte leider nicht gefunden werden. Berufliche Verpflichtungen, Familienfeiern und Krankheiten der Ersatzleute machten das unmöglich. Schließlich kämpften Daniel, Ferdl, der Verfasser dieser Zeilen und David um Punkte. Nachdem ich bei den Gegnern Harald Kröll und Manfred Schrank erblickt hatte, war mir die taktische Aufstellung auch schon klar. Die Bretter 1 und 3 (da hätten wir die schwarzen Steine gehabt) wurden freigelassen und gingen verloren. Auf Brett 2 konnte Daniel seinen Widerpart Manfred klar überspielen und siegte recht bald verdient. Auch Ferdinand konnte sich gut aus der Eröffnung entwickeln und erreichte große Stellungsvorteile. Nach Generalabtausch ergab sich eine ausgeglichene Stellung, das Gefühl sagte Ferdinand „wer etwas riskiert, verliert“. Somit war die Punkteteilung logisch. Wir sind bereits am 5. Brett, wo ich als Nachziehender in der Drachenvariante bald Ausgleich erwirtschaftete. Nachdem mein Gegner die Springer etwas unglücklich auf f4 und d4 positionierte, konnte ich meine Figuren in Sicherheit bringen und mit e5 die Gabel anreißen. Figurengewinn gegen Bauer war die logische Folge und ein baldiger Sieg. David konnte gegen die talentierte Spielerin aus der Mongolei, Bauer für Bauer erkämpfen und siegte verdient. Somit war der doch überraschende Sieg mit 3½ – 2½ sichergestellt.

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