Steirischer Cup: Gleisdorf – Postsportverein Graz

Nach dem Freilos in der ersten Runde startete unsere Mannschaft mit einem Heimspiel gegen den Postsportverein Graz in den heurigen Cup-Bewerb.

Dank eines etwas besseren Eloschnitts gingen wir zwar als Favorit in die Begegnung, benötigten dafür aber 2½ Punkte für den Aufstieg in das Viertelfinale.

Thomas Sonnberger (2125) – Robert Porod (2040) 1 – 0
Sonny zeigte von Anfang an wer der Chef am Brett ist und setzte seinen Kontrahenten bereits nach der Eröffnung unter Druck. So konnte er seinen Vorteil immer mehr ausbauen und diesen schließlich mit einem taktischen Schlag zum Sieg verwerten.

Klaus Nickl (2024) – Michael Missethan (2015) ½ – ½
Mein Gegenüber wählte einen ungefährlichen aber sehr soliden Aufbau mit Weiß. So war nach dem Abtausch einiger Leichtfiguren bereits sehr früh eine Punkteteilung die logische Folge.

Martin Knoll (2029) – Manfred Grosse (1995) 1 – 0
Deutlich mehr Action wurde an diesem Brett geboten. Knolli opferte wie meist rasch einen Bauern, um mit seinen Bauern am Königsflügel nach vorne zu preschen. Doch sein Gegner war vorerst auf der Höhe und es drohte, dass sich die Kompensation für den gegebenen Bauern verflüchtigt. Jedoch hatte Knolli noch einen taktischen „Schmäh“ in der Hinterhand, mit dem er die Dame für Turm und Läufer gewann. Danach waren die schwarzen Figuren zu schwach koordiniert, sodass der Weiße mit seiner Dame immer mehr Material und schließlich die Partie gewann.

Udo Grossberger (1671) – Dominik Prem (1833) ½ – ½
Domi probierte in der Eröffnung etwas Neues aus und kam so in ein ausgeglichenes Mittelspiel. In diesem konnte er sich eine gute Stellung und schließlich einen Mehrbauern erarbeiten. Dieser war jedoch nach einer etwas ungenauen Abwicklung in ein Doppelturmendspiel nicht zum Sieg zu verwerten.

Summa summarum bedeutete dies einen 3:1 Sieg für uns, womit wir im Viertelfinale stehen.

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