Steirischer Cup: Gleisdorf – Leoben

Im Viertelfinale des Steirischen Cups traf unsere Mannschaft auf die Truppe aus Leoben. Da diese nicht in Bestbesetzung nach Gleisdorf reiste, wies unser Team den höheren Eloschnitt auf, womit wir einen Mannschafssieg für den Aufstieg brauchten.

Brett 1: Maximilian Ofner (2144) – Karl-Heinz Schein (2159)
Mit dem Selbstvertrauen durch die zuletzt starken Ergebnisse wählte Maxi bereits in der Eröffnung eine scharfe Variante. Diese sah vielversprechend aus, allerdings musste er im Mittelspiel viel Bedenkzeit investieren, um stets die Stellung unter Kontrolle zu halten. Aber auch dann mit etwas geringerer Zeit auf der Uhr, behielt er den Überblick und holte zum finalen Schlag aus. Damit gelang ihm ein weiterer beachtenswerter Sieg.

Brett 2: Hermann Strallhofer (2028) – Thomas Sonnberger (2130)
Sonny kam recht solide aus der Eröffnung und auch im Mittelspiel schien sich die Stellung stets im Gleichgewicht zu halten. So gelangten die beiden Protagonisten in ein Schwerfigurenendspiel, in dem der Leobner aufgrund des Zwischenstandes riskant versuchte auf Sieg zu spielen. Dies nutze Sonny gekonnt aus, indem er dem gegnerischen König entscheidend an den Kragen ging und damit den ganzen Punkt holte.

Brett 3: Michael Missethan (2076) – Robert Rauchlahner (1927)
Ich konnte mir bereits in der Eröffnung einen kleinen Vorteil sichern, den ich schließlich in einen Figurengewinn gegen zwei Bauern ummünzen konnte. Doch die Stellung war noch etwas unklar und so gab ich noch einen weiteren Bauern, um ins Endspiel zu gelangen. Hier hatte der Gegner wahrscheinlich Remischancen, allerdings spielte es sich mit Turm und Läufer gegen Turm und drei Mehrbauern deutlich bequemer. Schließlich konnte ich in die gegnerische Stellung eindringen, was dem Gegner veranlasste das Handtuch zu werfen.

Brett 4: Daniel Kölber (1732) – Dominik Prem (1807)
Unserer Südliga-Mannschaftsführer zeigte sich theoretisch nicht ganz auf der Höhe und so musste er bereits zu Beginn sehr viel Zeit investieren um in der Partie zu bleiben. Relativ rasch landete er dann in einem Endspiel, in dem er noch einmal Hoffnung schöpfte. Doch schließlich konnte er sich keinen Vorteil herausspielen, sodass dann in beidseitiger Zeitnot die Züge wiederholt wurden.

Damit lautete der Endstand 3½:½ für Gleisdorf, wodurch wir im Halbfinale stehen.

2 Gedanken zu „Steirischer Cup: Gleisdorf – Leoben

  1. Gratulation zum tollen und überlegenen Mannschaftssieg. Ich habe gestern noch groß vom Zuschauen verkündet, doch zog ich auf Grund des Schönwetters doch den Vereinswandertag vor. Schön, dass es so einen spannenden und aktuellen Bericht gibt.

  2. Gratuliere zur tollen Leistung. Bei solchen Nachwuchsspielern (inkl. Sonny) kann uns nichts passieren! Danke auch für den spannenden Bericht.

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