Stadtmeisterschaft: Runden 1 & 2

Mit 32 Schachspielern startete die 39. Gleisdorfer Stadtmeisterschaft mit einem etwa gleich großen Teilnehmerfeld wie in den letzten Jahren. Das Turnier wird erneut in Gedenken an unseren verstorbenen Schachfreund Robert Karner ausgetragen.

Zu den Favoriten zählt vor allem das Feldbacher-Trio mit Alois Gutmann (2080), Gerald Almer (2067) und Reka Horvath (2019). Neben diesen dürfen sich wohl auch der Grazer Harald Leisenberger (2022), der Fürstenfelder Michael Tölly (2011) und der Gleisdorer Martin Knoll (1974) Hoffnungen auf eine Spitzenplatzierung machen. Aber auch dahinter ist das Feld stark besetzt, womit es auch zu einigen Überraschungen kommen könnte.

Dass die Favoriten keinen leichten Stand haben, zeigt sich gleich in der ersten Runde. Hier muss sich Alois Gutmann, die Nummer eins der Setzliste, Martin Murlasits Iii (1700) geschlagen geben. Auch die anderen oben genannten Spieler, an den vorderen Setzlistenpositionen, müssen teilweise hart kämpfen, gewinnen aber schließlich ihre Partien.

Ein Überraschungssieg gelang auch dem Weizer Michael Lammer (1448) gegen den Gleisdorfer Dominik Prem (1797). Daneben können auch einige andere Spieler, mit einer niedrigeren Elozahl, ihren höher eingestuften Kontrahenten einen halben Punkt abknöpfen.

Auch in Runde zwei gibt es ein ähnliches Bild, die Favoriten haben hart zu kämpfen. Am vordersten Brett kommt Gerald Almer gegen Bernhard Ablinger (1865) nicht gut aus der Eröffnung, lässt dann aber seine Klasse aufblitzen und fängt die gegnerische Dame. Auch auf Brett zwei wehrt sich der „Underdog“ Ferdinand Krispel (1731) lange gegen Harald Leisenberger, muss sich aber schließlich nach ungenauer Endspielbehandlung geschlagen geben.

Dahinter schlägt der Überraschungsmann der ersten Runde Martin Murlasits Iii erneut zu. Er spielt Reka Horvath in einer taktisch geprägten Partie an den Rand einer Niederlage, lässt seine Kontrahentin aber noch entkommen, sodass es zu einer Punkteteilung kommt. Dritter Mann, neben Almer und Leisenberger, mit weißer Weste von 2/2 ist Martin Knoll, der sich souverän von Michael Lammer den ganzen Punkt holt.

Diesem Trio ist ein fünfköpfiges Feld mit je 1½ Punkten auf den Fersen. Erwähnenswert ist, dass darunter sich auch die Nummer 27 der Setzliste Maximilian Cortolezis (1473) befindet. Er knöpft zuerst Heribert Rauch (1805) einen halben, dann Manfred Sulzer (1790) einen ganzen Punkt ab.

Über das Osterwochenende wird pausiert, weiter geht es dann in knapp zwei Wochen am 13. April mit der dritten Runde.

Fotos

Ergebnisse

Ein Gedanke zu „Stadtmeisterschaft: Runden 1 & 2

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.