1. Klasse Ost: Gleisdorf – Feldbach B

In der 1. Klasse liegt unsere Mannschaft im Mittelfeld. Die Chancen auf einen Spitzenplatz haben wir bereits verspielt – und absteigen können wir nicht! Aber es gibt eine offene Rechnung…

– vor einer Woche haben wir als Aushilfsspieler in der Südliga eine klare Niederlage gegen Feldbach/Kirchberg eingespielt. Schon aus diesem Grund wollen wir diesmal mehr Widerstand leisten. Bei der Mannschaftsaufstellung gibt es dann eine kleine Überraschung – Herbert Gölles ist wieder zurück – und spielt. Daher können wir mit einer sehr starken Mannschaft antreten – so stark, dass unser Hermann (Musketier/Hermannier) nur anfeuert.

Wegen meiner Zeitprobleme ist dieser Spielbericht nicht sehr professionell – dafür aber emotional.

Brett 1: Walter Wallner (1901) – Brett nicht besetzt
Walter kam sah und siegte – ohne Gegner! —- Die Schachgemeinschaft muss da dringend etwas verändern – es darf einfach nicht passieren, dass Spieler unnötig kommen müssen – und das 1. Brett frei bleibt!

Brett 2: Johann Hadler (1931) – Roland Buttenhauser (1791)
Von diesem Elounterschied ist auf dem Brett aber nichts zu sehen. Ich kann natürlich im Vorbeigehen keine komplizierten Kombinationen berechnen – am Brett sind aber jedes Mal Angriff und Gegendrohung in der Waage. Eine schöne offene Partie – und beide verdienen den halben Punkt.

Brett 3: Ferdinand Krispel (1742) – Franz Luder (1785)
Die weißen Figuren nutzen von Anfang an den Anzugsvorteil und machen Druck. Ferdl kommt mit dem Läuferpaar ins Mittelspiel – muss später aber seinen Läufer gegen einen aktiven Springer tauschen. Danach werden alle Schwerfiguren abgetauscht – und „verschiedenfärbige Läufer führen zu Remis“!

Brett 4: Gerhard Müller (1771) – Herbert Gölles (1740)
Der „verlorene Sohn“ hat in seiner Schachpause nichts verlernt. Er macht keine Fehler und kommt auch mit den schwarzen Steinen nie zu einer schlechten Stellung. Die kleinen Fehler seines Gegners nutzt er – und gewinnt verdient.

Brett 5: Franz Amtmann (1700) – Elias Hajek (1668)
Bei mir ist schon wieder der „jugendliche Leichtsinn“ zu erkennen – in der Eröffnung tausche ich meinen Springer nicht gegen den Läufer (was üblich ist!) sondern erfinde Schach neu! Mit einer schönen Kombination widerlegt das mein Gegner – „danach“ fehlt mein h-Bauer! Lange Zeit kämpfe ich danach um ein Remis – auf mehr darf ich nicht hoffen. Mein Gegner findet aber den Gewinnweg nicht – und im Endspiel verliert er auch noch seinen Vorteil. Danach noch ein Fehler – und das nutze ich zu einem Matt!

Brett 6: Gerhard Stübegger (1620) – Claus Schwarz (1536)
Kein leichter Gegner! Claus spielt sehr konzentriert. Diesmal macht er auch keinen Fehler. Von Anfang an findet er ins Spiel und kontrolliert den weißen Angreifer. Im Mittelspiel übernimmt er die Rolle des Angreifers. Seine Figuren sind aktiver – er macht Druck. Nachdem Claus und Gerhard aber den Zwischenstand 4:1 sehen, ersparen sie sich ein langes Endspiel und beenden mit Remis.

So endet die offene Rechnung ganz klar mit 4½:1½ für uns. Das Ergebnis täuscht aber – unsere Gegner waren stark genug um auch gewinnen zu können.

Nach meiner Partie habe ich noch einige spannende Endspiele in der Landesliga gesehen – „unsere Jungs“ haben einen Sieg erkämpft – Gratuliere!
Nur weiter so – und anmelden zur Stadtmeisterschaft – liebe Grüße, Franz Amtmann

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