Steirischer Cup: Gleisdorf – Postsportverein Graz

Auch heuer nimmt wieder eine Mannschaft unseres Vereins beim Steirischen Cup teil. In der ersten Runde bekamen wir das Team des Postsportvereins Graz zugelost. Da wir den höheren Eloschnitt aufwiesen, mussten mindestens 2½ Punkte für den Aufstieg her.

Brett 1: Maximilian Ofner (2122) – Leopold Jakits (2113)
Hier trafen die Sieger der beiden letzten Gleisdorfer Stadtmeisterschaften aufeinander. Maxi kam relativ gut aus der Eröffnung und bildete rasch einen gefährlichen Freibauern, der es bis auf die siebte Reihe schaffte. In der Zeitnot verpasste er allerdings den Vorteil auszubauen und so fand sein Gegenüber eine geschickte Abwicklung in ein ungleichfärbiges Läuferendspiel, in der zudem der weiße Freibauer fiel. In diesem Endspiel wurde danach noch kurz gekämpft, ehe es mit der Punkteteilung das logische Ergebnis gab.

Brett 2: Klaus Nickl (2062) – Michael Missethan (2046)
Gegen den Routinier hatte ich keinen leichten Stand, da dieser von Beginn an Druck auf meinen König ausübte. Um diesen parieren zu können musste ich im Mittelspiel einen Bauern geben, um zum Damentausch zu kommen. Doch dies war nur ein kleiner Teilerfolg, denn danach gelang es meinem Gegenüber einen Bauern bis zur siebten Reihe zu bringen und es schien nur noch eine Frage der Zeit, bis meine passive Stellung auseinander bricht. Als letzte Rettung versuchte ich den Aufbau einer Festung, was mir tatsächlich gelang, womit ich noch zu einem glücklichen halben Punkt kam.

Brett 3: Martin Knoll (1974) – Udo Grossberger (1730)
Auf diesem Brett ging es ziemlich rund. Durfte man den zahlreichen Kommentaren der beiden Protagonisten während der Partie Glauben schenken, so schwankte die Stellungsbewertung ständig hin und her. Zwischendurch meldete sich auch noch ein Telefonjoker hinzu, dieser wurde allerdings mit den Worten „Es geht jetzt ned, i spiel grad Schach“ vom Grazer abgewiesen. Aber zurück zum Sportlichen: Hier konnte Martin nach einer unklaren Stellung im Mittelspiel in ein Turmendspiel mit einem Mehrbauern abwickeln. In diesem konnte er seinen König aktivieren, was schließlich in Verbindung mit einem Freibauern den Sieg sicherte.

Brett 4: Franz Meszaros (1366) – Dominik Prem (1797)
Nach ausgeglichener Eröffnung war Dominik im Mittespiel in einer taktischen Stellung in seinem Element. Hier sicherte er sich zuerst, die Qualität, danach noch zusätzlich eine Figur und schließlich die gegnerische Dame. Dies veranlasste seinen Kontrahenten zur Aufgabe.

Summa summarum bedeutete dies einen 3:1 Sieg für unser Team. Damit stehen wir in der zweiten Runde, in der es zur Grazer Mannschaft von Extraherb WS geht.

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