Kreisliga Süd: Gleisdorf – Leibnitz

Nach dem letzten 4-4 in Stainz waren wir auch diesmal guter Dinge den einen oder anderen Mannschaftspunkt aus dieser Begegnung mitzunehmen, jedoch als die Spieler aus Leibnitz eintrafen erkannten wir relativ rasch, dass wir eher die Außenseiterrolle einnehmen werden.

Brett 1: FM Robert Aschenbrenner (2260) – FM Kurt Fahrner (2290)
Robert spielte bei seinem Südligadebüt in dieser Saison für Gleisdorf gleich gegen seinen Vereinskollegen aus Graz. So manch einer rechnete mit einem raschen Remis, doch dies traf nicht ein. Beide kämpften lange bis sie sich doch auf ein Remis einigten. ½-½

Brett 2: Peter Detter (2035) – NM Thomas Manhardt (2240)
Thomas war der einzige Gleisdorfer, der als Favorit an sein Brett ging. Dementsprechend war auch der Druck sehr hoch. Doch Thomas meisterte dies, wie gewohnt mit Bravour und war bereits als Erster fertig. Damit steuerte er einen sehr wichtigen Punkt im Kampf um den zweiten oder gar dritten Mannschaftspunkt. 0-1

Brett 3: Martin Knoll (1979) – Heinz Kratschmer (2061)
Martin spielte wie gewohnt sehr schnell und erhielt in einem sehr interessanten Doppelturmendspiel einen leichten Vorteil, jedoch war die Stellung für beide Seiten sehr riskant. Danach spielte Martin den falschen Plan und seine Gegner erhielt einen weit vorgerückten Freibauern, welchen Martin nicht mehr aufhalten konnte. 0-1

Brett 4: Ewald Jancer (2018) – Werner Sailer (1882)
Werner spielte eine sehr solide Partie und gab seinem Gegner keine seriösen Angriffsmöglichkeiten. Im späteren Mittelspiel erhielt Werner selbst die Initiative, trotzdem schien es als könne Werner keinen zählbaren Vorteil erzielen, wodurch sich beide auf ein Remis einigten. ½-½

Brett 5: Felix Bloder (1772) – Gerhard Kubik (1983)
Felix, der an diesem Abend noch zu einer Feier gehen wollte, bot sehr schnell Remis an, welches sein Gegner mit einem Lächeln ablehnte. Danach entwickelte sich eine Partie die wahrscheinlich im Intervall von +/- 0,2 vollzogen wurde. Auch im Endspiel waren für beide Seiten nicht viele Angriffsmöglichkeiten vorhanden, doch Felix musste auf Sieg spielen um einen Mannschaftspunkt zu retten. Felix mutierte zu einem wahren Endspielgenie und brillierte mit Endspielkünsten, von denen er selbst nicht wusste, dass er sie besitzt und konnte den zu diesem Zeitpunkt wohl wichtigsten Punkt nach 5 Stunden und 50 Minuten hartem Kampf, beisteuern. 1-0

Brett 6: Wolfgang Polz (1985) – Dominik Prem (1781)
Mein Gegner erhielt relativ rasch Vorteil, verpasste es jedoch einen Vorstoß zu spielen wodurch ich wieder Ausgleich erhielt, danach verlor mein Gegner die Nerven und ich konnte die Partie noch gewinnen. 0-1

Brett 7: James Mendes (1677) – Heinz Oswald (1885)
James kam sehr gut aus der Eröffnung und brachte seinen Gegner immer mehr in die Bredouille, doch danach tauschten sich zahlreiche Figuren ab und James versuchte ein drohendes Dauerschach zu verhindern. Sein Plan hatte jedoch einen Berechnungsfehler, welcher dann die Niederlage für ihn bedeutete. 0-1

Brett 8: Jan Tscherko (1421) – Adrian Thurner (985)
Adrian spielte eine gute Eröffnung und hatte sogar die Möglichkeit eine Figur zu gewinnen, doch stattdessen verlor er eine und nachdem alle Figuren abgetauscht wurden, hatte Adrian keine Chance mehr. 1-0

Gesamtergebnis: 4-4
Hiermit erhielten wir unseren zweiten Mannschaftspunkt und haben dadurch Platz 10 erkämpft.

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