1. Klasse Ost: Feldbach/Kirchberg A – Gleisdorf

Mit einer starken Mannschaft fahren wir zum Spiel gegen Feldbach/Kirchberg-A. Wir wollen unseren 3. Platz in der Tabelle verteidigen/ausbauen. Nach einigen kleinen Irrfahrten kommen alle ins neue Spiellokal, die Frauenbachstube.

Da ich mit meiner Frau einen „lettisch-steirischen Musik-Literaturabend“ in Gleisdorf besuchen wollte, hat Josef meine Aufgaben als Mannschaftsführer übernommen. Zum Glück – es war eine tolle Veranstaltung!

Nach der Aufstellung war klar – wir sind auf 5 Brettern um 100 Elo stärker aufgestellt – wir „sollten/müssen“ gewinnen.

Aber wie im Augenblick in allen Gleisdorfer Mannschaften – es will einfach nicht gelingen.

Spielverlauf:

Brett 1: Kröll Harald (1829) gegen Walter (1901)
Walter macht bereits in der Eröffnung einige Fehler – und verliert so einen Läufer. Damit ist auch die Partie sehr schnell verloren.

Brett 2: Roland (1791) gegen Steiner Paul (1633)
Beide überstehen die Eröffnung ohne Fehler. Es kommt zu einem spannenden Mittelspiel. Da findet Roland eine tolle Kombination. Er tauscht seine Dame gegen einen Turm, weiters seinen Läufer gegen den zweiten Turm! Was bis hierher noch nach einem Verlust ausschaut, entpuppt sich als genial! Die weiße Dame ist eingesperrt! Beim Fluchtversuch verliert Weiß noch einen Bauer und muss trotzdem die Dame für einen Springer geben. Diesen Vorteil nutzt Roland zu einem verdienten Sieg!

Brett 3: Schrank Manfred (1635) gegen Ferdl (1742)
Anders als die Elozahlen es erwarten lassen – Manfred spielt wie in seinen Glanzzeiten (über 1800!) und holt sich schon in der Eröffnung einige Bauern – Ferdl kann dem nichts entgegensetzen – der Punkt geht klar an die Gegner.

Brett 4: James (1677) gegen Manfred Felberbauer (1553)
Von diesem Spiel habe ich leider nur das Ergebnis „verloren“. Ich kann daher nur vermuten: Wie üblich beginnt James sehr aggressiv – diesmal geht es eben daneben!

Brett 5: Egger Daniel (1582) gegen Horst (1593)
Vielleicht ist Horst schon zu sehr mit seinen Reisevorbereitungen beschäftigt – er verliert sehr schnell einige Bauern – und bald darauf das Spiel. Trotzdem, „gute Reise“!

Brett 6: Josef (1451) gegen Kien James (1307)
Unser Josef spielt auch diesmal wieder toll auf. Er nimmt dem starken Jugendspieler im Mittelspiel eine ganze Figur ab – was ganz klar nach einem Sieg ausschaut. Dann aber passiert es – mit einem Turmopfer kann sich James in ein Dauerschach retten.

Das Ergebniss ist ernüchternd. 1½:4½ verloren!

Aber auch in den anderen Klassen kann Gleisdorf nur wenig Erfolge verbuchen. Ist da irgendwo der Wurm drinnen?  Wir geben nicht auf – gemeinsam werden wir auch wieder Erfolge herausspielen.

Liebe Grüße, Franz

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