Auch 1. Klasse beginnt mit einer Niederlage

Gleich in der ersten Runde müssen wir gegen die neue Spielgemeinschaft Hartberg/Fürstenfeld antreten. Das bedeutet – wir haben keine Ahnung wie stark unser Gegner sein wird. Aus diesem Grund will ich unsere Mannschaft mit Domi und Felix verstärken. Und dann kommt alles anders!

Die LL braucht Domi und Felix – nix mit verstärken. Zusätzlich sind Walter und Anton krank. Herbert, James und Claus sind weggefahren – Hermann arbeitet. Jetzt bin ich schon froh wenn ich sechs Spieler zusammenbringe – und kann nur hoffen dass unsere Gegner nicht zu stark sind. Unsere Gegner haben aber alle über 100 Elo mehr als wir!

Brett 1: Roland (1791) macht gegen Tölly (1931) schon in der Eröffnung einige kleine Fehler – und das bringt ihn immer mehr unter Druck. Ohne großen Fehler wird der Druck immer größer – bis die Stellung einfach nicht mehr zu halten ist.

Brett 2: Ferdl (1742) verteidigt gegen Koch (1933) ohne Respekt – und mit Erfolg! Sein Gegner findet keinen Gewinnweg – die Partie endet mit Remis!

Brett 3: Ich (1700) erfinde gegen Posch (1861) den Sizilianer schon in der Eröffnung wieder neu – es gelingt mir einfach nichts. Bis zum 20. Zug kann ich zwar einen Figurenverlust verhindern – die Stellung ist aber verloren! Aber mein Gegner findet nicht den richtigen Todesstoß – sondern tappt in eine Falle. Das bringt mir überraschend einen unverdienten Sieg.

Brett 4: Horst (1593) gelingt von Anfang an nichts – er verliert bald einen Bauer, und später eine Figur. Das bringt Siegl (1717) einen einfachen Sieg.

Brett 5: Josef (1451) eröffnet zu frech gegen Hollauf (1592). Das rächt sich – nach zehn Zügen fehlt Josef eine Figur. Sein Gegner spielt den Vorteil sicher zu Ende.

Brett 6: Philipp (Hörmann 0) spielt seine erste Turnierpartie für uns. Sein Gegner Deutsch (1556) versucht alles – aber Philipp macht keinen Fehler. In einem ausgeglichenen Mittelspiel einigen sie sich auf ein Remis.

Die Mannschaft hat gegen einen zu starken Gegner klar 2:4 verloren. Die starke Leistung von Philipp und Ferdl -und mein Glück- lässt uns aber für die nächsten Runden hoffen.

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