Zusammenfassung Landesliga

Unsere Mannschaft beendet die Landesligasaison mit zwölf Punkten auf dem guten sechsten Rang.

Als Aufsteiger sahen uns vor der Saison viele im erweiterten Kreis der Abstiegskandidaten und auch selbst gaben wir den Klassenerhalt als Ziel aus. Nach einem etwas verhaltenen Start in den ersten drei Runden mit einem Sieg über Trofaiach und Niederlagen gegen Pinggau/Friedberg und Feldbach schienen wir auch tatsächlich in den hinteren Tabellenregionen zuhause zu sein. Doch ein unglaublicher Erfolgslauf mit Siegen über Styria Graz, Fürstenfeld, Kapfenberg/Norske/Bruck und Leoben spülte uns im Klassement bis auf Platz drei vor. Damit war der Ligaverbleib schon vorzeitig souverän gesichert. Doch nach dem Erreichen des Saisonziels schien die letzte Motivation zu fehlen, sodass es danach nur noch zu zwei Mannschaftsremis gegen Hartberg und Austria Graz reichte. Zudem mussten wir knappe Niederlagen gegen die beiden Grazer Mannschaften der Schachamazonen und Schachfreunde einstecken.

Unter dem Strich dürfen wir mit dieser Saison durchaus zufrieden sein, auch wenn mit etwas mehr Spielglück im letzten Saisondrittel sogar noch mehr möglich gewesen wäre.

Folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Leistung der eingesetzten Spieler.

 Name Elo 1 ½ 0 Pkt/Sp % EloDS Per
Tamas Horvath 2374 3 3 0 4½/6 75% 2404 2597
Sandor Horvath 2270 0 3 2 1½/5 30% 2324 2175
Robert Perhinig 2241 1 1 0 1½/2 75% 2304 —-
Martin Walzl 2141 1 7 3 4½/11 41% 2276 2211
Thomas Pöltl 2186 1 3 1 2½/5 50% 2130 2086
Walter Ebner 2102 1 6 3 4/10 40% 2162 2070
Thomas Sonnberger 2126 4 5 1 6½/10 65% 2096 2186
Martin Knoll 2084 0 2 3 1/5 20% 2059 1765
Michael Missethan 1971 3 4 3 5/10 50% 1979 1960
Robert Trummer 2032 0 1 0 ½/1 50% 2009 —-
Walter Wallner 2021 0 1 1 ½/2 25% 1954 —-
Maximilian Ofner 2064 6 2 2 7/10 70% 1854 2021
Felix Bloder 1743 0 1 2 ½/3 17% 1975 1681
Herbert Gölles 0 5 0 1 5/6 83% 1547 2007

Tamas Horvath: Unser Gast aus Ungarn zeigte mit einer unglaublich starken Saison auf und erzielte dabei die beste Eloperformance aller Landesligaspieler, die mehr als die Hälfte der elf Runden spielten. Neben seinem tollem Erfolg über GM David Shengelia (2556) standen mit Florian Pötz (2417) und Lukas Handler (2398) noch zwei weitere Topspieler auf seiner Abschussliste.

Sandor Horvath: Unser zweiter Legionär hatte am ersten Brett keinen leichten Stand. Gegen meist elostärkere Kontrahenten kam er nicht zu mehr als drei Punkteteilungen bei fünf Einsätzen.

Robert Perhinig: Er spielte leider nur zweimal, dafür hier sehr stark. Er besiegte Thomas Manhardt (2199) und remisierte gegen Robert Kreisl (2408).

Martin Walzl: Unser Captain schlug sich gegen eine Reihe von Titelträger und Topspieler auf Brett 2 sehr beachtlich. Neben seinem Sieg zum Saisonstart gegen Aco Alvir (2374) gab es noch beachtliche Remis gegen Vladimir Bukal (2414), Attila Kiss (2366), Martin Christian Huber (2297), etc.

Thomas Pöltl: Thomas spielte eine solide Saison, kam leider aber nur auf fünf Einsätze.

Walter Ebner: Walter sieht schwarz, so hieß sein Motto. Aber nicht weil er so viele Niederlagen einstecken musste, sondern weil er achtmal die schwarzen Steine spielte. Unter diesem Aspekt ist sein Ergebnis durchaus respektabel.

Thomas Sonnberger: Einer unserer Topscorer. Nach etwas verhaltenem Start gelangen ihm vier Siege in Suite über Siegfried Posch (2074), Otmar Kolednik (2005), Manfred Mussnig (2160) und Christian Fabisch (2128).

Martin Knoll: Hier gibt es leider nicht viel Positives zu berichten.

Michael Missethan: Ich spielte eine solide Saison und darf unter dem Strich mit meinen 50% zufrieden sein.

Robert Trummer: Er spielte nur einmal, dafür gleich eine der interessantesten Partien der Saison. Im Endspiel zwei Springer gegen zwei Bauern erreichte er eine theoretische Gewinnstellung, allerdings war diese zu schwer um in einen ganzen Punkt zu verwerten.

Walter Wallner: Er half zweimal aus und erzielte dabei einen halben Punkt, wobei vor allem seine Niederlage gegen Peter Steiner (2014) nach klarer Siegstellung schmerzte.

Maximilian Ofner: Jammern auf hohem Niveau. Trotz seiner starken sieben Punkte darf er mit seiner Saison nicht völlig zufrieden sein. Trotzdem war er als fleißiger Punktesammler für die Mannschaft extrem wichtig.

Felix Bloder: Bei seinen drei Einsätzen zeigte er sein Potenzial, vergab aber durch unnötige Fehler ein besseres Abschneiden. Könnte aber durchaus eine Option für die Zukunft sein.

Herbert Gölles: Unser Überraschungsmann, vor der Saison für viele noch ein Unbekannter lernte er den Jugendspielern das Fürchten. Er war mit seinen fünf Siegen ein wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft.

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