Steirischer Cup: Pinggau/Friedberg – Gleisdorf

Nach dem souveränen Sieg gegen Königsgambit stand nun Pinggau/Friedberg als Gegner fest. Im Vergleich zur vorherigen Runde ersetzte Thomas Sonnberger den zwar nicht verletzten, aber trotzdem ausgefallenen Maximilian Ofner. Bereits sehr früh war uns allen klar, dass uns ein 2:2 nicht reichen wird, trotzdem waren wir höchst motiviert.

Brett 1: Steiner Peter  Philipp (1867) – Sonnberger Thomas (2138)
Sonny bekam auf sein Caro–Kann eine Vorstoßvariante, aus welcher er sich gut entwickeln konnte. Man merkte, dass Sonny auf Sieg spielte, denn die ungleiche Rochade ließ vermuten, dass jetzt ein jedes Tempo über Sieg oder Niederlage entscheiden kann. Es schien als wäre die Königsstellung des schwarzen nicht so in Gefahr wie die des Weißen. Doch nach einigen Zügen wendete sich das Blatt und dies bedeutete einen ganzen Punkt für Pinggau und keinen für Gleisdorf. 1-0

Brett 2: Missethan Michael (2012) – Korn Johann (1843)
Nein die Zahl neben dem Namen entspricht nicht dem Geburtsdatum oder der Telefonnummer, sondern der tatsächlichen Elozahl. Mikey durfte nach seinem Remis am Samstag mal beweisen, dass er seinen Elo gerecht wird. Diesmal bekam er wieder einen Franzosen auf das Brett, diesmal verspürte er keine Furcht und ließ den generischen König nicht in die Rochade. Danach startete Mikey eine Bauernwalze im Zentrum und nahm den Gegner jegliche Kompensation, bis dem Gegner nur mehr die Aufgabe als Argument auf Mikeys Angriff einfiel. 1-0

Brett 3: Steiner Magdalena (1616) – Bloder Felix (1785)
Der genaue Name dieser Eröffnung ist mir nicht bekannt, doch die Stellung die dabei herauskam war für beide Seiten offen. Doch Felix eroberte zuerst einen Bauern und dann eine Figur. Dies war für seine Gegnerin zu viel und sie gab die Partie auf. 0-1

Brett 4: Prem Dominik (1742) –  Mitterhuber Manuel (1668)
Wegen des deutlichen Elounterschieds auf den übrigen Brettern entschied ich mich relativ rasch Remis anzubieten, welches auch angenommen wurde. ½-½

Dies ergibt ein Gesamtergebnis von 1½:2½ aus Sicht der Heimmannschaft. Somit haben wir uns für das Halbfinale qualifiziert, wo schon Styria Graz 1 auf uns wartet.

2 Gedanken zu „Steirischer Cup: Pinggau/Friedberg – Gleisdorf

  1. Da war wohl auch das „Glück der Tüchtigen“ dabei – bin schon neugierig was ihr noch schafft. Gut Stein für die nächsten Spiele!

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