Landesliga: Gleisdorf – Schachamazonen Graz

In der heutigen Begegnung gegen die Schachamazonen waren die Rollen klar verteilt. Wir brauchten Punkte, um an den Spitzenplätzen dranzubleiben und unser Gegner brauchte Punkte im Abstiegskampf. Die Voraussetzung für ein spannendes Match war somit gegeben.

Brett 1: FM Sandor Horvath (2322) – IM Eva Moser (2397)
Sandor erreichte gegen Österreichs beste Schachdame eine sehr interessante aber hochkomplizierte Angriffsstellung. Eva verteidigte sich zäh und Sandor übersah eine schwarze Verteidigungsressource und landete in einem verlorenen Endspiel.

Brett 2: FM Richard Singer (2222) – Martin Walzl (2080)
Martin kam mit Schwarz etwas schlechter aus der Eröffnung. Nach einer Ungenauigkeit seines Gegners kam er zu ungefährem Ausgleich und nahm das Remisangebot an.

Brett 3: Thomas Pöltl (2104) – Löbler Heimo (2098)
Von dieser Partie gibt es nicht viel zu berichten. Nach einer sehr interessanten Eröffnung kam es zu Kurzremis 1 an diesem Tag.

Brett 4: Johannes Kerschbaumer (2032) – Walter Ebner (2068)
Walter erreichte nach der Eröffnung eine angenehme Stellung. Nach einer Ungenauigkeit im Mittelspiel entschied er sich dafür, das Remisangebot seines Gegners anzunehmen.

Brett 5: Thomas Sonnberger (2131) – Thomas Böhm (1993)
Von dieser Partie gibt es noch weniger zu berichten als vom dritten Brett. Nach einer eher uninteressanten Eröffnung kam es zum 2. Kurzremis des Tages.

Brett 6: Robert Kolm (1958) – Martin Knoll (2032)
Siehe Brett 5 – 3. Kurzremis des Tages

Brett 7: Michael Missethan (1978) – Martin Stefula (1703)
Mikey kam nach einer Schrecksekunde in der Eröffnung, in der sein Gegner einen unerwarteten aber sehr starken Zug auspackte, kurz ins Schleudern. Der Schwarze nutze in der Stellung seine Chancen aber nicht aus und so gelang Mikey der leider einzige Sieg für Gleisdorf an diesem Nachmittag.

Brett 8: Laura Hiebler (1870) – Maximilian Ofner (2121)
Maxi kam mit Schwarz sehr gut ins Spiel und hatte eine optisch vielversprechende Stellung. Im Mittelspiel verlor er aber den Faden und musste in ein schlecht stehendes Turmendspiel abwickeln, das Laura ohne große Probleme gewinnen konnte und so den Sieg für die Schachamazonen sicherstellte.

In Summe ergibt das eine knappe 3½:4½ Niederlage für uns und somit ist der Wunschtraum vom Meistertitel ausgeträumt. Aber die bisherigen Saisonergebnisse haben die Erwartungen klar übertroffen.

2 Gedanken zu „Landesliga: Gleisdorf – Schachamazonen Graz

  1. Diesmal ist es eben nicht sooo toll gelaufen – ich wäre schon froh wenn ich vom „Können“ her als Zuschauer eine Berechtigung hätte!

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