1. Klasse Ost: Gleisdorf – Vorau

Diesmal konnte Roland nicht spielen – er musste arbeiten. Auch Anton ist ausgefallen – er ist krank. Unsere Jugendlichen haben sich auch nicht gemeldet – nur gut, dass Claus wieder zurück ist. Und wie es üblich ist, kommt ein Teil der Heimmannschaft zu spät! James kommt nur 5 Minuten zu spät – aber Ferdl kostet mir einige Nerven – er ist am Telefon nicht erreichbar – und kommt 25 Minuten nach Beginn – die Ruhe in Person!

Und so haben wir gespielt:

Josef auf Brett 6 lässt seinem jungen Gegner (1018) keine Chance – er macht Druck – und gewinnt verdient!

James spielt auf Brett 4 gegen Seebacher (1691) – im Mittelspiel hat er bereits einen Mehrbauer – und seine Stellung wird mit jedem Zug stärker. Er war heute einfach zu stark – verdient gewonnen!

Walter auf Brett 1 spielt gegen Pergel (2256) eine tolle Partie. Er bekommt im Mittelspiel sogar eine druckvollere Stellung. Sein Gegner schafft es aber seine beiden Läufer immer besser ins Spiel zu bringen – plötzlich kippt die Partie – Walter muss seinen Turm retten, verliert dabei einen Bauer, plötzlich bricht seine ganzer Widerstand – leider verloren.

Auf Brett 2 beginnt Ferdl mit 25 Minuten Verspätung seine Partie gegen Spartaroiu (1730). Am Brett aber „funktioniert“ er wie ein Schweizer Uhrwerk. Bei einem Schlagabtausch im Mittelspiel kommt er zu einem klaren Vorteil. Die Bauern des Gegners sind alle auf falschen Feldern – und so kommt Ferdl sehr schnell zu klarem Vorteil. Als sein Gegner ein Remis anbietet ist das schon beinahe eine Frechheit – Ferdl bleibt ruhig und spielt seinen Punkt sicher nach Hause!

Claus spielt auf Brett 5 gegen Haberler (1323) lange Zeit eine offene Partie. Er liegt zwar einen Bauer zurück – aber bei verschiedenfärbigen Läufern ist das normal ein sicheres Remis. Aber es kommt ganz anders – Claus kann einen Fehler nutzen und holt sich gratis den Läufer – aber drei Züge später macht auch er einen schlimmen Fehler – und verliert seinen Turm – und auch die Partie. Mit etwas Übung wird es beim nächsten Mal besser laufen!

Meine Partie auf Brett 3 gegen Rechberger (1685) bringt im Mittelspiel nur ganz leichten Stellungsvorteil für mich. Mein Gegner spielt sehr langsam – und bietet Remis! Er hat noch 10 Minuten für 20 Züge – ich spiele weiter, kann aber keinen echten Vorteil daraus ziehen. In der Zwischenzeit sind alle Partien zu ende – und wir haben schon drei Punkte. Daher biete ich Remis – was mein Gegner dankbar annimmt. Damit ist uns der Sieg sicher.

Wir haben 3½:2½ gesiegt – danke an meine tolle Mannschaft!

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