Steirischer Cup: Gleisdorf – Feldbach/Kirchberg I

Gleich in der ersten Runde des heurigen Schachcups stand für unser Team ein Derby gegen die Mannschaft aus Feldbach/Kirchberg am Programm. Aufgrund des besseren Elodurchschnitts gingen wir als Favorit in die Begegnung, allerdings mussten wir daher mindestens 2½ Punkte machen um im Wettbewerb zu bleiben.

Brett 1: Maximilian Ofner (2121) – Gerhard Jezt (2002)
Maxi durfte, wie schon so häufig in der Saison, mit den weißen Steinen antreten. Allerdings konnte er vorerst aus diesem kleinen Vorteil kein Kapital schlagen und kam in ein ausgeglichenes Mittelspiel. Hier zeigte er allerdings sein Können und zauberte ein schönes Bauernopfer aufs Brett. Dieses brachte ihm unheimlich viel Figurenaktivität, die er rasch in einen Turmgewinn und den damit verbundenen ganzen Punkt ummünzen konnte.

Brett 2: Jasmin-Denise Schloffer (1834) – Michael Missethan (1978)
Ich konnte meine Gegnerin schon in der Eröffnung ein wenig austricksen und kam relativ rasch zu gutem Spiel am Damenflügel. Doch just in diesem Moment als der weißen Damenflügel schon zusammengebroch war, unterlief mir ein Fehler, wodurch die Weiße vorerst alle Drohungen decken konnte. So musste ich kurz meine Angriffsbemühungen auf den Königsflügel verlegen. Diese führten dann auch bald zu einem Figurengewinn, der den Sieg bedeute.

Brett 3: Herbert Gölles (1721) – Paul Mario Steiner (1667)
Hebert spielte wieder sehr solide, doch so wirklich viel Vorteil konnte er nicht erlangen. Im Mittelspiel profitierte er dann von einem Überseher seines Gegenübers und heimste so einen Mehrbauern ein. Doch im Endspiel blockierte der Schwarze geschickt alles und so musste sich Herbert mit einem Remis zufrieden geben.

Brett 4: Manfred Schrank (1653) – Dominik Prem (1685)
Eine sehr ausgeglichene Partie entwickelte sich hier. Nach der Eröffnung war die Computerbewertung stets bei 0.00, allerdings mit zwei Ausnahmen. Einmal hatte der Weiße, einmal der Schwarze die Chance auf aussichtsreichen Vorteil. Doch da beide Gelegenheiten ungenützt blieben, kam es zum logischen Remis im Endspiel.

Gesamt bedeutete dies ein souveräner 3:1 Sieg und damit den Aufstieg in Runde 2 für unsere Truppe.

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