Landesliga: Spg. Kapfenberg/Norske/Bruck – Gleisdorf

Zum Frühjahrsauftakt in der Landesliga mussten wird die Reise nach Kapfenberg zur Spielgemeinschaft Kapfenberg/Norske/Bruck antreten. Der Blick auf die Aufstellungen ließ leichte Vorteile unsererseits erkennen. Dementsprechend optimistisch gingen wird in die Partien:

Brett 1: Herbert Schrittwieser (2164) – Tamas Horvath (2394)

Unser Legionär ließ den unbedingten Siegeswillen diesmal ein wenig vermissen, sodass er relativ rasch Remis gab.

Brett 2: Martin Walzl (2080) – Stefan Steiner (2240)

Martin spielte mit seinem elostärkeren Gegner gut mit und kam im Mittelspiel zu einer hoffnungsvollen Stellung. Jedoch wickelte er danach leider etwas fraglich in ein für ihn schlechtes Schwerfigurenendspiel ab, indem sein Gegenüber den Vorteil sicher zum ganzen Punkt verwertete.

Brett 3: Harald Leisenberger (1994)– Walter Ebner (2068)

Unser „Weiß – Spezialist“ war diesmal mit den schwarzen Steinen im Einsatz und kam nicht so gut aus der Eröffnung, was ihm veranlasste Remis zu bieten. Sein Kontrahent lehnte ab und versuchte noch ein wenig auf Sieg zu spielen. Doch so wirklich viel schaute dabei nicht heraus, dass es schließlich doch die Punkteteilung gab.

Brett 4: Thomas Sonnberger (2131) – Otmar Kolednik (2022)

Sonny spielte seinen Gegner scheinbar mühelos an die Wand. Die schwarzen Figuren standen alle geschlossen passiv auf der siebten und achten Reihe, während die weißen gut miteinander harmonierten und jede Menge Sachen drohten. Doch das Problem war, wie diesen positionellen Vorteil in etwas Zählbares umzumünzen. Der Schwarze konnte immer und immer wieder sich gerade noch am Leben halten, sodass Sonny von dieser Tatsache schon ein wenig genervt sich ein Herz fasste und eine Figur opferte. Zwei dafür bekommene verbundene Zentrumsfreibauern lieferten weit mehr als ausreichende Kompensation, sodass er danach die Figur wieder zurückgewann. In dann schon für seinen Gegner hoffnungsloser Stellung überschritt dieser auch noch die Zeit.

Brett 5: Michael Sulzbacher (2062) – Michael Missethan (1978)

Mein Gegner wählte schon in der Eröffnung einen etwas fragwürdigen Aufbau. Auch danach griff er ein paar Mal daneben, wodurch ich relativ rasch zu einem guten Angriff kam. Dieser hätte eigentlich dann auch bald die Partie zu meinen Gunsten entscheiden müssen, jedoch zog ich es vor „nur“ eine Qualität zu gewinnen. So musste ich mich im entstanden Endspiel zwar noch ein wenig plagen, doch der Sieg stand nie mehr in Frage.

Brett 6: Maximilian Ofner (2121) – Heinz Zechner (1849)

Unser Jugendspieler zeigte von Anfang an wer der Herr am Schachbrett ist und bestimmte das Geschehen. Auch wenn sich sein Gegenüber zäh wehrte, verbesserte er Zug für Zug seine Position. Schließlich holte er zum entscheidenden Schlag aus und gewann eine Qualität. Danach erging es ihm im Endspiel wie mir: Noch ein wenig Kämpfen war angesagt, doch auch er brachte den ganzen Punkt sicher unter Dach und Fach.

Brett 7: Ronald Ortner (1868) – Felix Bloder (1710)

Felix, von einer nächtlichen Süchtlerei etwas unausgeschlafen, spielte eine laut eigenen Angaben für ihn typische Partie. Trotz mangelten Eröffnungskenntnissen kam er wie immer nicht schlechter aus der Eröffnung heraus. Im Mittelspiel stellte er dann wie auch sonst so oft etwas ein. Diesmal war es leider die Dame, was logischerweise den Verlust bedeutet, obwohl noch zwanzig Züge danach gespielt wurden.

Brett 8: Herbert Gölles (1721) – Philipp Raeke (1237)

Herbert, nun auch wieder Besitzer einer Elozahl, lieferte wie schon so oft auch diesmal den schnellsten Sieg an diesem Tag ab.

Summa, summarum ergaben diese Partien einen 5:3 Sieg. Damit liegen wir nun an guter vierter Stelle und sollten alle Abstiegssorgen los sein.

5 Gedanken zu „Landesliga: Spg. Kapfenberg/Norske/Bruck – Gleisdorf

  1. Gratulation an die Mannschaft zum ersten Sieg im Jahr 2014. Hoffe es folgen weitere. Wieder ein hervorragender Bericht von Mickey. Ich gratuliere auch zum 2000er herzlichst. Auch ich habe mit Interesse die Publikation von der Begegnung auf Brucks Webseite gelesen.
    CS

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