Kreismeisterschaft Süd 2014

Zum Start ins neue Schachjahr stand wieder die Kreismeisterschaft Süd in Leitersdorf am Programm. Unter den 39 Teilnehmern befanden sich diesmal „nur“ sechs Gleisdorfer:

Martin Knoll (Startrang 6, Endrang 14, 3 Punkte)

Nicht nach Wunsch lief es für unseren elomäßig stärksten Teilnehmer. Gleich in der Startrunde musste er mit Manfred Sauer (1703) gegen einen seiner (vielen) Angstgegner ran. In einer 122-Züge Partie ging es hin und her, doch schließlich machte Martin einen Fehler mehr und verlor. Für diese unnötige Niederlage revanchierte er sich mit Siegen über Horst Schlick (1651), Franz Tröster (1797) und Michael Tölly (1887) in den nächsten Runden. In der Schlussrunde ging es für ihn dann gegen Alois Gutmann (2048) um einen Spitzenplatz. Hier versuchte er mit 1. g3 seinen Gegner auszutricksen – ohne Erfolg – der Feldbacher lieferte eine starke Leistung ab und sicherte sich den Sieg. Durch diese Schlussrundenniederlage fiel Martin noch weit zurück.

Roland Buttenhauser (Startrang 9, Endrang 13, 3 Punkte)

Zum Start gelangen ihm ein Zittersieg über Paul Mario Steiner (1667) und ein souveräner Erfolg gegen James Kien (1357). Danach gab es gegen den späteren Turniersieger Erwin Nuster (2147) nichts zu holen. Dafür gab es in Runde vier wieder einen ganzen Punkt gegen Simon Prato (1554). Somit hielt er nach vier Runden bei guten drei Punkten und hatte ebenso wie Martin noch die Chance auf einen absoluten Spitzenplatz. Doch in der Schlussrunde erwies sich Michael Dimitriadis (2098) als eine Nummer zu groß.  Fazit: Gegen die beiden elostärkeren Kontrahenten schaute nicht viel heraus, dafür waren die schwächeren eine sichere Beute.

Michael Missethan (Startrang 10, Endrang 6, 3½ Punkte)

In Runde eins gab es für mich einen sicheren Sieg über Horst Schlick (1651). Doch schon in der nächsten Begegnung setzte es mit einer Punkteteilung mit Manfred Sauer (1703) einen Dämpfer. Besser lief es dann wieder in Runde drei, in der mir ein schöner Angriffssieg über Michael Dimitriadis (2098) gelang. Auch danach konnte ich gegen Erich Grebenar (1709) den ganzen Punkt einfahren und kämpfte mich so bis auf Platz drei vor. In der Schlussrunde galt es diesen Podestplatz zu verteidigen. Doch mein Kontrahent war mit Gert Schnider (2385) ein harter Brocken. Trotz der scheinbaren Übermacht konnte ich lange mit ihm mithalten. Doch als das Remis, welches für Platz drei gereicht hätte, immer wahrscheinlicher wurde, unterliefen mir im Endspiel einige Ungenauigkeiten, sodass ich mich doch noch geschlagen geben musste. Immerhin konnte ich mir den Preis für den besten Spieler unter 2000 Elo sichern.

Ferdinand Krispel (Startrang 23, Endrang 36, 1 Punkt)

Unser Ferdl kam diesmal gar nie in Fahrt. Durch eine etwas zu schnelle Spielweise kam er zu keinem einzigen Sieg. Einzig zu zwei Remis gegen Hannes Zach (1570) und Johann Konrad (1475) reichte es. Dem Gegenüber standen drei Niederlagen gegen Gerald Almer (2134), Simon Prato (1554) und Clemens Ticar (1757).

James Mendes (Startrang 30, Endrang 24, 2 Punkte)

Besser erging es unserem Gast aus England. Zum Start trotzte er gleich einmal dem elostärkeren Franz Moik (1940) ein Remis ab. Dafür gab es in der nächsten Runde gegen dessen Vereinskollegen Michael Dimitriadis (2098) eine Schlappe. Danach setzte er aus, um ausgeruht in Runde vier Horst Schlick (1651) zu besiegen. In der Schlussbegegnung teilte er mit Manfred Schrank (1828) friedlich die Punkte.

Josef König (Startrang 38, Endrang 33, 1½ Punkte)

Auch Josef konnte sich im Endklassement gegenüber der Startrangliste ein wenig verbessern. In Runde eins setzte es eine Niederlage gegen Ernst Sackl (1785), danach kassierte er einen Gratispunkt. In Runde drei erspielte er sich gegen Manfred Schrank (1828) einen halben Punkt. Zum Abschluss erwiesen sich Franz Moik (1940) und Martin Schweiger (1694) als zu stark.

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Turnier aus Gleisdorfer Sicht einige Höhen sowie auch Tiefen geboten hat. Ergebnisse und Partien gibt es auf Chess-results.

3 Gedanken zu „Kreismeisterschaft Süd 2014

  1. Hallo,

    freut mich, dass ihr wieder so zahlreich bei uns teilgenommen habt. Auch wenn, wie du schreibst, „nur“ 6 Gleisdorfer mitgespielt haben. Auf euch ist doch immer Verlass.

    Und auf Martin ist (zum Glück) auch immer Verlass. 😉 *SCNR*

    1. Was ich im Bericht noch vergessen habe:
      Ein großes Kompliment geht an den Veranstalterverein Feldbach, der wieder einmal perfekte Rahmenbedingungen bot. Bleibt zu hoffen, dass auch nächsten Jahr die Kreismeisterschaft wieder in Leitersdorf stattfindet.

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