Kreisliga Süd: Bärnbach – Gleisdorf

Der Jahresauftakt bescherte uns das Spiel gegen Bärnbach. Schon vor der Begegnung war allerdings klar, dass uns ein harter Kampf bevorsteht, konnten wir diesmal ja nicht mit unserer besten Aufstellung an den Start gehen.

FM Johann Krebs (2272) – MK Mag. Thomas Manhardt (2198):

Wie immer ein Manhardt-Holländer, bei dem Thomas aber leider nach und nach in eine kritische Stellung schlitterte. Was folgte war ein taktisches Gemetzel, doch Johann Krebs behielt die Übersicht und spielte den gewinnbringenden Vorteil sicher nach Hause.

Maximilian Ofner (2121) – FM Suad Osmanbegovic (2210):

Mein Gegenüber behandelte die Eröffnung sehr interessant und beschloss schon in einem frühen Stadium der Partie einen Angriff mittels g5 auf meinen Königsflügel einzuleiten. Trotzdem blieb die Stellung lange im Gleichgewicht und der Nachziehende forcierte mit einem Damentausch den damit verbundenen Übergang ins Endspiel mit Turm + Springer. In der folgenden Zeitnot unterliefen uns beiden einige Ungenauigkeiten, doch schlussendlich wurde die Partie remis gegeben.

Markus Gößler (2101) – Martin Knoll (2032):

Knolli konnte bereits nach der Entwicklung Druck auf den jungen Bärnbacher ausüben und sich wohl einen kleinen Vorteil sichern. Mit zunehmender Stunde jedoch verwandelten sich die Stunden des Weißen in wenige Minuten. In überaus großer Zeitnot von Markus schien es aber, als wären keine Fortschritte für Knolli möglich und so reklamierte Markus Quickplayfinish. Knolli zeigte sich daraufhin mit einem Unentschieden einverstanden und unterließ es, seinen Gegner noch ein bisschen zu quälen. Fairer Sportsgeist!

Alexander Schriebl (2010) – Mag. Friedrich Steininger (2076):

Damengambit. Remisgebot von Friedrich Steininger. Und so endete die kürzeste Partie an diesem Nachmittag.

Gerhard Brunner (1932) – Felix Bloder (1710):

Felix (dieses Mal undercover mit dem Decknamen Florian Bloder – man möge dies auf chess-results berichtigen) spielte wieder einmal interessantes Felix-Schach und kam im Mittelspiel zu einem Abtausch von Turm gegen zwei Leichtfiguren. Mit diesem Vorteil hätte er die Begegnung schon etwas früher entscheiden können, aber er entschied sich Technik in einem Turmendspiel mit Mehrbauern zu beweisen und so den erhofften Sieg einzufahren.

 Mag. Ferdinand Krispel (1716) – Mag. Christian Strohmeier (1848):

Meiner Meinung nach verfügte Ferdinand über lange Zeit eine bessere und vielversprechende Stellung. Die Wende brachten dann ein Massenabtausch und der Übergang ins Damenendspiel, in dem sich einige Bauern von Ferdinand von ihrem Dienst verabschiedeten und so des Nachziehenden Untergang einleiteten.

Daniel Taucher (1830) – Dominik Prem (1685):

Beide entwickelten sehr früh ihre Figuren und jeder verfolgte seinen Plan, der eine besser, der andere schlechter. Danach ereignete sich so einiges und vieles wurde abgetauscht. Nein, Scherz beiseite, über den Verlauf der Partie bin ich mir nicht im Klaren, was zählt ist jedoch, dass zum Schluss die „1“ bei Herrn Prem stand. Nun übrigens Mr. 1700!

-K- – Lukas Schröttner (1495):

Wie auch Söchau oder Passail scheiterten wir in dieser Runde an der Besetzung des letzten Brettes. Keine gute Werbung für das Jugendbrett!

Unterm Strich bedeutet das einen 3½:4½ Verlust. Klingt bitter ist es aber nicht, da wir uns im oberen Mittelfeld befinden und so keine Angst vor Ab- oder Aufstieg haben müssen.

 

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