Kreisliga Süd: Gleisdorf – Stainz

In der dritten Runde war die Mannschaft aus Stainz zu Gast in Gleisdorf. Obwohl wir, Schande über uns, kein Jugendbrett zur Verfügung hatten, waren wir auf Sieg eingestellt. Schlussendlich gab es einen souveränen 6½:1½ Sieg, der aufgrund der Eloausgeglichenheit und Vorgabe des Jugendbrettes doch eine beeindruckende Leistung darstellte.

Brett 1: FM Aschenbrenner Robert (2254) -Bonstingl Georg (2178)

Robert, aufgrund der zeitgleich spielenden B-Liga in Gleisdorf vor Ort, wurde erst um 14Uhr gegen das ursprünglich geplante Brett 1 (Sonni) getauscht. Er fand nicht so Recht ins Spiel und so einigte man sich im Mittelspiel auf Remis, es sollte der letzte (halbe-) Punkteverlust des Nachmittags bleiben.

Brett 2: Knoll Martin (2055) – Tiefenbacher Richard jun. (2014)

Ich hatte relativ rasch schönes Spiel mit Schwarz. Das Remisgebot konnte ich ruhigen Gewissens ablehnen. Als mein Gegner dann noch durch Springertausch im Zentrum mir einen gedeckten Freibauern ermöglichte, war die Gewinnführung einfach, auch wenn noch kleinere Mattmöglichkeiten durch Springer und Turm zu parieren waren.

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Brett 3: Missethan Michael (1971)- Schoenangerer Herbert (1950)

Mikey fand eine schwierige Franzosen-Stellung vor. Zum Glück wählte sein Gegner einen zu frühen Durchbruch im Zentrum mittels e5, diese Ungenauigkeiten konnte unser Youngstar geschickt zum Konter nutzen und sich seinerseits den ganzen Punkt sichern.

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Brett 4: Kozomara David (1948) – Fritzl Pius jun. (1901)

Seine starke Form unterstrich hier unser Kreisgastspieler David, am Folgetag schlug er im Dress der Styria leider unseren Sandner Wolf. Druckvolles Spiel sicherte ihm Vorteil im Mittelspiel und als sich beide Türme auf der vorletzten Reihe versammelten, war der ganze Punkt nur mehr eine Frage der Zeit.

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Brett 5: Trummer Robert (1893) – Krobath Werner (1936)

Das Comeback des Jahres war der Titel dieser Partie. Robert, heuer noch ohne Einsatz im Dress der Europajugend, spielte wie immer ruhig und bedacht. Langsam verbesserte er seine Stellung, als ihm der Gegner dann auch noch mit einem ungenauen Turmzug entgegen kam, war plötzlich ein forciertes Springer- gegen Läuferendspiel mit Mehrbauern am Brett, das sicherte sich Robert. Die Hand vom Gegner bekam er nicht zur Aufgabe, dafür meine zur Gratulation.

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Brett 6: Dr. Wallner Walter (1894) – Sackl Ernst (1877)

Auch Walter wurde erst kurzfristig, durch den Ausfall von Maxi Samstagvormittag rekrutiert. Er zeigt wieder einmal seine große Erfahrung und überspielte Altmeister Sackl. Der ganze Punkt war schlussendlich nie in Gefahr.

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Brett 7: Gölles Herbert (0)- Köstenbauer Hans Ing. (1699)

Mit offenem Visier spielten hier beide Kontrahenten voll auf Sieg. Am Ende setzte sich unser starker Rückkehrer in die Schachszene aber sicher durch.

Brett 8: schwach…..kein Jugendbrett….0-1k

Damit sind wir richtig eingespielt für den großen Südligakracher, oder sollte ich sagen BOOM, gegen Leibnitz in der nächsten Runde.

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