Landesliga: Gleisdorf – Trofaiach

Im ersten Heimspiel der Saison gegen Trofaiach waren wir fest entschlossen, die Auftaktpleite gegen Friedberg vergessen zu lassen. Mit einer etwas besseren Aufstellung schienen unsere Chancen auch nicht so schlecht, obwohl sich unsere Gegner auch nicht lumpen ließen und mit 2 IMs auf den ersten Brettern aufkreuzten.

Brett 1: IM Horvath Tamas (2374) – IM Diermair Andreas (2459)
Eine ausgeglichene Partie ergibt sich aus einer spanischen Eröffnung. Kein Spieler konnte nennenswerte Vorteile aufweisen und nach einigen Abtauschen endete das gleichstehende Endspiel friedlich.

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Brett 2: IM Bukal Vladimir (2414) – Walzl Martin (2141)
Wie gegen Friedberg hatte Martin wieder das Vergnügen gegen einen IM antreten zu dürfen. Doch in seiner derzeitigen Form scheinen IMs kein großes Problem darzustellen. Martin wählt mit Schwarz einen sehr soliden Aufbau und gerät in der ganzen Partie nie in ernsthafte Schwierigkeiten. Es gibt aber auch keinen Grund das gegnerische Remisangebot abzulehnen.
Zwischenstand in Gleisdorf gegen IMs in der Saison: 2,5:1,5 für Gleisdorf.

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Brett 3: MK Pöltl Thomas (2181) – FM Stuhlik Marko (2156)
Thomas kam nach einem dreitägigen Kurzurlaub auf Firmenkosten gut ausgeruht zur Partie und ließ das seinen Gegner auch spüren. Der Schwarze leidet in der Partie unter akutem Raummangel und Figuren, die sich gegenseitig im Weg stehen. Beim Übergang ins Endspiel bleibt der Schwarze auf einigen schwachen Bauern sitzen, die auch bald darauf die Beute des weißen Turms werden. Zu allem Überfluss fällt Schwarz auch noch die Klappe, wobei die Stellung zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich schon verloren ist.

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Brett 4: MK Mitter Gerd (2218) – MK Ebner Walter (2102)
Walter wählt gegen Gerd einen passiven Aufbau mit Schwarz und wird von einer gegnerischen Bauernwalze im Zentrum überrannt. Nach dem Durchbruch im Zentrum folgt noch der Einbruch der weißen Schwerfiguren auf die siebente Reihe und kurz darauf ging es Walters König an den Kragen.

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Brett 5: Sonnberger Thomas (2126) – Kormann Werner (2168)
Sonnys Eröffnung ging in die Hose und er kam sehr bald in eine schwierige Stellung. Positionell überspielt versuchte er noch die Partie auf taktischem Weg zu retten. Er verschenkte dabei allerdings ein Tempo und musste einsehen, dass es keine Rettung mehr gab.

Brett 6: Fluch Christian (1869) – Missethan Michael (1971)
Mikey und sein Gegner spielten eine sehr undurchsichtige aber zum Zusehen höchst unterhaltsame Partie, in der mehrere Züge lang gegenseitig die Figuren hingen. Nach den unklaren Verwicklungen ergab sich eine Stellung, in der Mikey einen gedeckten Freibauern auf c4 hatte. In der Zeitnotphase konnte er einen Bauern und kurz darauf die Partie gewinnen.

Brett 7: Ofner Maximilian (2064) – Schneeberger Bernhard (1824)
Maxi hatte wie in Friedberg viel Spaß mit seinem Gegner und nach 10 Zügen eine Gewinnstellung. Sein Gegner zögerte die Aufgabe zwar noch eine Zeitlang hinaus, konnte aber nichts gegen unseren Jungstar in Topform ausrichten.

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Brett 8: Kamensek David (1587) – Gölles Herbert (0)
Unser zurückgekehrter Buddhist hatte die Ruhe weg und kumulierte seine Stellungsvorteile, um dann im entscheidenden Moment mit einem taktischen Schlag eine Figur zu gewinnen.
Ergibt also in Summe einen verdienten 5:3 Sieg für Gleisdorf, der nach der unnötig hohen Niederlage in der ersten Runde sehr gut getan hat.

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