Cup: Schachfreunde Graz III – Gleisdorf

Im Viertelfinale traf unsere junge Mannschaft auf das dritte Team der Schachfreunde Graz. Die ausgeglichenen Aufstellungen versprachen eine spannende Begegnung.

Brett 1: Sonnberger Thomas – Kubinger Thomas (2127)

Sonny kam mit einem minimalen Nachteil als Schwarzer aus der Eröffnung, sodass er das Remisangebot seines Gegenübers annahm.

Brett 2: Maximilian Ofner – Brandstetter Dieter (2011)

Nach einer äußerst remislichen Eröffnungswahl endete auch diese Begegnung relativ schnell mit einer Punkteteilung.

Brett 3: Michael Missethan – Ablinger Bernhard (1793)

Durch die beiden Unentschieden auf den vorderen Brettern war klar, dass ich auf Gewinn spielen musste. Dies schien anfangs auch gut zu klappen, da mein Gegner gleich in der Eröffnung ein wichtiges Tempo wegwarf und ich dadurch leichten Vorteil erlangen konnte. Im Mittelspiel landeten wir plötzlich in einer höchst komplizierten Stellung, in der ich es vorzog meine Dame einzustellen statt einen vielversprechenden Mattangriff (Houdini gibt mir +7 Vorteil) zu spielen.

Brett 4: Dominik Prem – Hölzl Robert (1809)

Unser Jugendspieler spielte wieder ein spielerisch gutes Spiel. Nach der Eröffnung erlangte er einen kleinen aber feinen Vorteil, zudem schien er immer wieder mit interessanten Opfervarianten zu drohen. Doch er bevorzugte ein positionelles Spiel anstatt Mut zu fassen und zu opfern. Hierbei verbrauchte er zu viel Zeit und im Schock, als er auf mein Brett sah, stellte auch er eine Figur und damit die Partie ein.

Gesamt ergab das eine äußerst schmerzhafte 1:3 Niederlage, wobei ich die Hauptschuld auf meine Kappe nehmen muss, denn ein mögliches 2:2 hätte für den Aufstieg gereicht. So heißt es für unsere Mannschaft nach dem Ausscheiden im nächsten Jahr erneut anzugreifen.

Zum Abschluss will ich mich als Mannschaftskapitän noch bei allen eingesetzten Spielern für ihr Engagement bedanken.

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