Weihnachtskampf der Giganten

Am Freitag vor den Weihnachtsferien traf eine gewisse Schachgruppe, bestehend aus Michael „Mikey“ Missethan, Felix „Brösler“ Bloder, Maximilian „Earl“ Ofner und Dominik „Einsteller“ Prem, zusammen, um ein Fest zu feiern, das im Volksmunde auch als Weihnachten bekannt ist.

Voller Begeisterung und Euphorie startete das Turnier mit der schwersten Disziplin, der Teambildung. Nachdem die Teams POSTGENIAL (Maxi & Domi) und PWND (Felix & Mikey) feststanden, begannen wir die wirklich erste von nicht zwei und auch nicht fünf, sondern von zehn Disziplinen, eine schwerer als die andere. Zu allererst war Teamblitz angesagt: Hier gewann Team PWND mit 14-8. Maxi war wohl schon in Weihnachtsstimmung, denn er erreichte von 12 möglichen Punkten einen hart erkämpften Punkt, denn ein Sieg brachte 3, ein Remis (auch als Remie bekannt) 1 und eine Niederlage 0 Punkte. Dieses Punktesystem könnte Ihnen auch vom Fußball bekannt vorkommen. Mikey, Felix und ich konnten sieben Punkte für ihr Team erreichen. Da Team PWND diese Disziplin für sich entscheiden konnten, erhielten sie auch noch 3 Extrapunkte. Nun brodelte es in Maxi, denn wir wollten unbedingt aufholen. Somit kamen wir zur zweiten Disziplin, dem Tandem, welches uns völlig neu war, deshalb musste uns Robert erst einmal die Regeln erklären. Jetzt erwachte das Schachgenie in Maxi und er konnte im Tandem groß auftrumpfen, doch einen Faktor hatte er bei seiner Berechnung vergessen, seinen Teampartner Dominik Prem, der nicht nur einige Figuren und Könige einstellte, sondern auch schlussendlich die Begegnung „verhaute“. Endresultat: 8-2 für PWND.

Nach dem Tandem war Partnerblitz angesagt. Zu allererst eine kleine Begriffserklärung: Bei Partnerblitz wird eine normale Blitzpartie gespielt, nur, dass im Team abwechselnd gezogen wird. Durch einige ungenaue Züge vom Team POSTGENIAL konnte Team PWND auch diese Disziplin gewinnen und erhielt somit 5 Punkte. Mit dem Partnerblitz war die letzte praktische Disziplin abgeschlossen, ab jetzt folgten die theoretischen Teile des Wettkampfes. Zu allererst bekamen wir ein Kreuzworträtsel. Die Fragen reichten von schwierig über sehr schwierig bis hin zu fast unlösbar. Glücklicherweise hatten wir 2 Joker zu Verfügung, welche beide Teams nutzten. Einer der Joker wird Telefonjoker genannt und bestand darin, dass man eine beliebige Person anrufen und zu einer der gestellten Fragen um Hilfe bitten darf. Dieses System wird auch in einer österreichischen Quizshow benutzt. Zufälligerweise war der Angerufene des Telefonjokers in beiden Fällen dieselbe Person, es war niemand Geringerer als Claus Schwarz, denn beide Teams wollten auf gar keinen Fall diesen Joker verschwenden. Der zweite Joker hieß „Expertenjoker“ und bewirkte, dass man vom Experten (Robert) einen Tipp bekam. Von 20 gestellten Fragen konnte Team PWND 17 und Team POSTGENIAL 19 beantworten, und somit war dies die erste Disziplin, die Team POSTGENIAL gewinnen konnte.

Danach gab es viele Diagramme und schachliche Probleme zu lösen, bei denen beide Teams alle Punkte erreichten. Zu guter Letzt gab es ein Quiz bei dem zwar Team POSTGENIAL gewinnen konnte, jedoch der „Kampf“ ging an PWND. Endresultat: 109-93 für PWND

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