1. Klasse Ost – 6. Runde Feldbach/Kirchberg B – RbEJ Gleisdorf A

Diesmal ging es nach Gnas in das JUFA-Gästehaus wo die Spielgemeinschaft Feldbach/Kirchberg ein ideales Spiellokal gefunden hat. Interessant war auch, dass zeitgleich der Mitkonkurrent um den Meistertitel, Feldbach/Kirchberg A gegen Vorau spielte und die Feldbacher Landesliga-Mannschaft gegen Trofaiach kämpfte.

Diesmal hatten wir eine sehr starke Mannschaft zur Verfügung. Mit durchschnittlich 250 Elo-Punkten mehr pro Brett waren wir haushoher Favorit. Doch bekanntlich setzen Elo-Punkte nicht schachmatt.

Kröll Harald (1805)               –         Knoll Martin (2029)              remis

Hier gab es bereits nach wenigen Zügen ein posttechnisches Remis zwischen den ehemaligen Arbeitskollegen. Im Nachhinein betrachtet, ging uns dieser halber Punkt doch ab.

Müller Gerhard (1707)         –         Trummer Robert (1898)       remis

In der zweitlängsten Partie des Spielnachmittages konnte Robert eine Figur gewinnen. Allerdings hatte sein Gegner aus Kärnten dabei auch zwei Mehrbauern erwirtschaftet und konnte dadurch gefährlich kontern. Für Spannung sorgte Robert, als er nach Ausführung des 40. Zuges noch eine Sekunde auf der Uhr hatte. Für den 41. Zug benötigte er ca. 35 Minuten und sorgte gleich wieder für Zeitnot. Nach gefährlichen taktischen Geplänkel beiderseits einigten sich die Kontrahenten auf ein Unentschieden.

 

Schrank Manfred (1651)      –         Flitsch Günther (1889)         remis

Nach ziemlich ausgeglichener Eröffnung konnte Günther leichte Initiative erlangen, allerdings hatte Weiß immer genügend Kompensation. Im zuerst optisch besseren Endspiel gelang es aber unserem Gastspieler nicht, den „anfälligen“ weißen Bauern auf a3 zu erobern. Die Punkteteilung war letztendlich die logische Konsequenz.

Steiner Paul Marco (1557) –         Bloder Felix (1878)               0 : 1

Nach der Eröffnung stand Felix etwas passiver. Sein Gegner baute allerdings einige ungenaue Züge ein. Dann ergriff Felix die Initiative und konnte bald einen Bauern gewinnen. Wenig später fiel ein zweiter, der von einem falsch berechneten Figurenopfer gefolgt war. Resultat: Endspiel mit Mehrspringer und ein klarer Sieg für Felix.

Kien James (1563)                –         Winkler Toni (1791)              remis

Nach der ausgeglichenen Eröffnung konnte Toni einen kleinen Vorteil erzielen. Danach wurden die Dame und weitere Figuren getauscht, sodass Toni ein Springer und seinem Gegner ein Läufer blieb. Optisch sah es für uns nach Vorteil aus, doch der Feldbacher verteidigte sich geschickt. Auch nach Analysen mit Martin K. (und….) konnte kein Sieg gefunden werden. Ein Remis war daher gerecht.

 

Tantscher Christoph (1266)   –        Schwarz Claus (1526)            1 : 0

Der Verfasser dieses Schreibens wählte als Anziehender ein Gambit und konnte bald einen wüsten Angriff starten. Leider übersah Claus eine Springergabel und musste den Turm hergeben. Der Angriff wurde jedoch unerbittlich fortgesetzt und als der junge Feldbacher Kontrahent einen guten Verteidigungszug übersah, hatte Claus Material zurück gewonnen und stand klar auf Sieg. Da beschloss er Jugendförderung zu machen, stellte einen Springer und dann gleich einzügig die ganze Partie ein…

Diese unnötige Niederlage war auch Schuld, dass wir diesmal nicht die Tabellenführung erobern konnten. Auf den Nebenbrettern habe ich mit eigenen Augen gesehen, dass die tapfere Mannschaft von Vorau – gegen Feldbach/Kirchberg A ein 3 : 3 erkämpfte.

Nun ist aber ein Sieg von Feldbach/Kirchberg im Internet angegeben. Was ist da wohl geschehen?